E‑Justice in Europa

Die Jus­tizmin­is­ter der Europäis­chen Union sind auf ihrem informellen Tre­f­fen in Dres­den übereingekom­men, die gegen­seit­ige gren­züber­schre­i­t­ende Unter­stützung der Jus­tiz durch Infor­ma­tions- und Kom­mu­nika­tion­stech­nolo­gien (E‑Justice) weit­er auszubauen.

E‑Justice in Europa

Angestrebt wird dabei eine Koor­dinierung und Ver­net­zung der in den einzel­nen Mit­glied­staat­en der EU weit­er­hin dezen­tral geführten Sys­teme. Mod­ell hier­für soll das Pro­jekt von Deutsch­land, Frankre­ich, Spanien, Bel­gien, der Tschechis­chen Repub­lik und Lux­em­burg zur Ver­net­zung der nationalen Strafreg­is­ter sein, das 2006 den Echt­be­trieb des elek­tro­n­is­chen Date­naus­tausches aufgenom­men hat. Die haben vere­in­bart, die bish­eri­gen Ansätze für eine Ver­net­zung der Jus­tiz in Europa auf europäis­ch­er Ebene zu koor­dinieren und mit der Erar­beitung von Stan­dards zu begin­nen.