GKKB

Nach dem bere­its Ende 2005 angekündigten Geset­zge­bungsvorschlag zur gemein­samen Bemes­sungs­grund­lage der Kör­per­schaftss­teuer in der EU hat jet­zt die EU-Kom­mis­sion den Mit­glied­staat­en ein Arbeits­doku­ment zur Aus­gestal­tung ein­er zukün­fti­gen Richtlin­ie zukom­men lassen. Die Rechts­grund­lage der Richtlin­ie soll danach Art. 94 EG sein. Die Bemes­sungs­grund­lage muss richtlin­ien­in­tern definiert wer­den.

<span class="caps">GKKB</span>

Betrof­fene der zukün­fti­gen Richtlin­ie sind all­ge­mein europaweit tätige Unternehmen, die der Kör­per­schaftss­teuer oder ver­gle­ich­baren Steuern unter­fall­en. Sie kön­nen für die Gemein­same Kon­so­li­dierte Kör­per­schaftss­teuer Bemes­sungs­grund­lage (GKKB) optieren.

Das Wel­teinkom­men soll bei in Europa ansäs­si­gen Unternehmen die Grund­lage für die Ermit­tlung der Kör­per­schaftss­teuer sein und europäis­che Einkün­fte bei Unternehmen aus Drittstaat­en. Die Richtlin­ie soll aber Möglichkeit­en der Ver­hin­derung ein­er Dop­pelbesteuerung vorse­hen.

Das Arbeits­doku­ment behan­delt aus­führlich die Bemes­sungs­grund­la­gen, wobei es zwis­chen kon­so­li­dierten und nicht kon­so­li­dierten Unternehmen unter­schei­det. Die Veröf­fentlichung beschäftigt sich noch nicht mit der Aufteilung der Steuer zwis­chen den betrof­fe­nen Mit­glied­staat­en und der Anwen­dung auf Finanzin­sti­tute. Der endgültige Richtlin­ien­vorschlag wird erst für Juli 2008 erwartet.