Persönlichkeitsrecht eines Zeugen - und die PKH-Verweigerung

Per­sön­lich­keits­recht eines Zeu­gen – und die PKH-Ver­wei­ge­rung

Nach Art 6 Abs. 1 EMRK besteht kei­ne Ver­pflich­tung, für alle Strei­tig­kei­ten in Zivil­ver­fah­ren Pro­zess­kos­ten­hil­fe bereit­zu­stel­len. So ist es mög­lich, Bedin­gun­gen für die Bewil­li­gung von Pro­zess­kos­ten­hil­fe auf­zu­stel­len, vor­aus­ge­setzt, das Pro­zesskostenhilfesystem bie­tet dem Ein­zel­nen aus­rei­chen­de Garan­tien, die ihn vor Will­kür schüt­zen. Lehnt ein inner­staat­li­ches Gericht Pro­zess­kos­ten­hil­fe ab für eine Kla­ge auf Geld­ent­schä­di­gung wegen

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Der (fehlende) Rechtsbehelf gegen eine überlange Verfahrensdauer

Der (feh­len­de) Rechts­be­helf gegen eine über­lan­ge Ver­fah­rens­dau­er

Eine Indi­vi­du­al­be­schwer­de nach Art. 6 Abs 1 der Euro­päi­schen Men­schen­rechts­kon­ven­ti­on wegen über­lan­ger Ver­fah­rens­dau­er in einem Mit­glied­staat ist dann nicht zuläs­sig, wenn der inner­staat­li­che Rechts­weg, der nach Ein­le­gung der Indi­vi­du­al­be­schwer­de erst ermög­licht wor­den ist, noch nicht aus­ge­schöpft wur­de. Der Euro­päi­sche Gerichts­hof für Men­schen­rech­te hält es auch unter die­sen Umstän­den für ange­mes­sen und

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Der Suizidwunsch der Ehefrau

Der Sui­zid­wunsch der Ehe­frau

In der Wei­ge­rung deut­scher Behör­den, einer gelähm­ten Frau die Erlaub­nis zum Erwerb einer töd­li­chen Medi­ka­men­ten­do­sis zu ertei­len, liegt dann in Bezug auf den Ehe­mann ein Ver­stoß gegen sei­ne Ver­fah­rens­rech­te nach Arti­kel 8 EMRK vor, wenn das Gericht die Beschwer­de des Man­nes in der Sache nicht geprüft hat. So hat der Euro­päi­sche

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Menschenrechtskonvention und das österreichische Verwendungsverbot von Ei- und Samenzellen bei der künstlichen Befruchtung

Men­schen­rechts­kon­ven­ti­on und das öster­rei­chi­sche Ver­wen­dungs­ver­bot von Ei- und Samen­zel­len bei der künst­li­chen Befruch­tung

Bei dem öster­rei­chi­schen Ver­bot der Ver­wen­dung von Eizell- und Samen­spen­den bei der In-vitro-Befruch­­tung liegt kei­ne Ver­let­zung von Arti­kel 8 (Recht auf Ach­tung des Pri­­vat- und Fami­li­en­le­bens) der Euro­päi­schen Men­schen­rechts­kon­ven­ti­on, EMRK, vor. Der Fall, in dem die­se Ent­schei­dung vom Euro­päi­schen Gerichts­hof für Men­schen­rech­te getrof­fen wor­den ist, betraf die Beschwer­de zwei­er öster­rei­chi­scher

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