Schutz der Vertragspartner - bei der Rückforderung einer EU-rechtswidrigen Beihilfe

Schutz der Ver­trags­part­ner – bei der Rück­for­de­rung einer EU-rechts­wid­ri­gen Bei­hil­fe

Die Fra­ge, ob in den Schutz­be­reich der Art. 107 Abs. 1 und Art. 108 Abs. 3 Satz 3 AEUV auch der­je­ni­ge ein­be­zo­gen ist, der mit einem Unter­neh­men, dem unter Ver­stoß gegen die­se Bestim­mun­gen eine Bei­hil­fe gewährt wor­den ist, einen Ver­trag schließt und nach Rück­for­de­rung der rechts­wid­ri­gen Bei­hil­fe in der Insol­venz die­ses Unter­neh­mens

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Klagefrist bei Flugannullierungen

Kla­ge­frist bei Flug­an­nul­lie­run­gen

Die Frist für die Erhe­bung von Kla­gen auf Zah­lung der im Uni­ons­recht für die Annul­lie­rung von Flü­gen vor­ge­se­he­nen Aus­gleichs­leis­tung bestimmt sich nach den Vor­schrif­ten der ein­zel­nen Mit­glied­staa­ten über die Kla­ge­ver­jäh­rung. So der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Vor­ab­ent­schei­dungs­er­su­chens der Auden­cia Pro­vin­cial de Bar­ce­lo­na (Spa­ni­en), die

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Vereinwechsel von Nachwuchsspielern im Profifußball

Ver­ein­wech­sel von Nach­wuchs­spie­lern im Pro­fi­fuß­ball

Vor eini­gen Jah­ren hat der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Gemein­schaf­ten bereits das Trans­fer­sys­tem bei Pro­fi­fuß­bal­lern gehö­rig durch­ein­an­der gewir­belt. Wie es aus­sieht, steht ein ähn­li­cher Umbruch nun der Nach­wuchs­för­de­rung im Pro­fi­fuß­ball ein ähn­li­cher Umbruch bevor. Aus­lö­ser hier­für ist ein Rechts­streit zwi­schen Olym­pi­que Lyon­nais und New­cast­le United sowie einem jun­gen Pro­fi­fuß­bal­ler: 1997 unter­zeich­ne­te

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Dänische Schweine

Däni­sche Schwei­ne

Der Bun­des­ge­richts­hof hat­te jetzt über Scha­dens­er­satz­an­sprü­che däni­scher Schwei­ne­züch­ter und Schlacht­hof­ge­sell­schaf­ten zu ent­schei­den, für die ein Bran­chen­ver­band genos­sen­schaft­lich orga­ni­sier­ter däni­scher Schlacht­hof­ge­sell­schaf­ten und Schwei­ne­züch­ter – aus abge­tre­te­nem Recht sei­ner Mit­glie­der von der beklag­ten Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land Scha­dens­er­satz wegen der Ver­let­zung euro­päi­schen Gemein­schafts­rechts begehr­te, da die Bun­des­re­pu­blik von Anfang 1993 bis 1999 für Fleisch von

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Ihr dürft nicht in Italien klagen!

Ihr dürft nicht in Ita­li­en kla­gen!

Ein Gericht eines EU-Mit­­­glie­d­­staats kann, wie der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Gemein­schaf­ten heu­te ent­schie­den hat, es einer Per­son nicht ver­bie­ten, einen Zivil­pro­zess vor einem Gericht eines ande­ren Staa­tes der Uni­on ein­zu­lei­ten, selbst wenn die­ser Pro­zess mög­li­cher­wei­se einer Schieds­ver­ein­ba­rung zuwi­der­läuft. Nach dem New Yor­ker Über­ein­kom­men über die Schieds­ge­richts­bar­keit (Abkom­men über die Aner­ken­nung

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Rom II

Rom II

Der Ver­mitt­lungs­aus­schuss aus Ver­tre­tern des Euro­päi­schen Par­la­ments und des Rates hat sich auf einen gemein­sa­men Ent­wurf für die Ver­ord­nung über das auf außer­ver­trag­li­che Schuld­ver­hält­nis­se anzu­wen­den­de Recht (Rom II-Ver­­or­d­­nung) geei­nigt. Zu den außer­ver­trag­li­chen Schuld­ver­hält­nis­sen zäh­len neben den uner­laub­ten Hand­lun­gen ins­be­son­de­re die unge­recht­fer­tig­te Berei­che­rung und die Geschäfts­füh­rung ohne Auf­trag. Künf­tig sol­len damit

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Vertrag von Prüm

Ver­trag von Prüm

Die Innen­mi­nis­ter aus den Prüm-Par­t­­ner­­staa­­ten Bel­gi­en, Frank­reich, Luxem­burg, Nie­der­lan­den, Öster­reich, Spa­ni­en und Deutsch­land haben die Durch­füh­rungs­ver­ein­ba­rung zum Ver­trag von Prüm unter­zeich­net. Die­se Durch­füh­rungs­ver­ein­ba­rung regelt die Vor­aus­set­zun­gen für den Daten­aus­tausch und die prak­ti­sche Zusam­men­ar­beit nach dem Ver­trag von Prüm. Gleich­zei­tig haben Deutsch­land und Öster­reich mit dem elek­tro­ni­schen Aus­tausch von DNA-Daten begon­nen.

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Verkehrsunfälle in der EU

Ver­kehrs­un­fäl­le in der EU

Der Bun­des­ge­richts­hof hat dem Euräpi­schen Gerichts­hof die Fra­ge zur Vor­ab­ent­schei­dung vor­zu­le­gen, ob es dem Geschä­dig­ten eines inner­halb der EU erfolg­ten Ver­kehrs­un­fal­les durch die EuGV­VO (die Ver­ord­nung (EG) Nr. 44/​2001 des Rates vom 22. Dezem­ber 2000 über die gericht­li­che Zustän­dig­keit und die Aner­ken­nung und Voll­stre­ckung von Ent­schei­dun­gen in Zivil- und Han­dels­sa­chen)

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EU-rechtliche Staatshaftung

EU-recht­li­che Staats­haf­tung

Der Bun­des­ge­richts­hof legt dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Gemein­schaf­ten Fra­gen zum gemein­schafts­recht­li­chen Staats­haf­tungs­an­spruch vor. Hier­bei geht es um Fra­gen der Haf­tung eines EU-Mit­­­glied­s­­staa­­tes für die nicht ord­nungs­ge­mä­ße Umset­zung von EU-Recht.

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Haftung der Richter

Haf­tung der Rich­ter

Das deut­sche Recht bestimmt in § 839 Abs. 2 BGB, das bei einer feh­ler­haf­ten rich­ter­li­chen Tätig­keit kein Scha­dens­er­satz­an­spruch gegen den Rich­ter und den Staat besteht, solan­ge der Rich­ter bei sei­ner Tätig­keit kei­ne Straf­tat begeht. Anders sieht dies frei­lich der Euro­päi­sche Gerichts­hof in den Fäl­len, in denen gegen euro­päi­sche Rechts­vor­schrif­ten ver­sto­ßen wur­de.

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