Internationales Familienrecht - ein Überblick

Inter­na­tio­na­les Fami­li­en­recht – ein Überblick

Das inter­na­tio­na­le Fami­li­en­recht gewinnt immer mehr an Bedeu­tung. Auf­grund der immer ein­fa­che­ren Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mög­lich­kei­ten wer­den zuneh­mend mehr inter­na­tio­na­le Bezie­hun­gen und auch Ehen ein­ge­gan­gen. Dar­aus ergibt sich die Fra­ge wel­ches Recht auf die Ehe­schlie­ßung, die Schei­dung, die Rege­lung des Güter­rechts, das Unter­halts­rechts und der Sor­­ge- sowie des Umgangs­rechts Anwen­dung fin­det. Bei Ihrem

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Das Aufenthaltsrecht eines japanischen Vaters aufgrund seines deutschen Kindes

Das Auf­ent­halts­recht eines japa­ni­schen Vaters auf­grund sei­nes deut­schen Kindes

Zur Auf­recht­erhal­tung der regel­mä­ßi­gen per­sön­li­chen Bezie­hun­gen und direk­ten elter­li­chen Kon­tak­te kann aus dem Uni­ons­recht einen sor­ge­be­rech­tig­ten dritt­staats­an­ge­hö­ri­gen Eltern­teil ein Auf­ent­halts­recht im Her­kunfts­mit­glied­staat sei­nes Uni­ons­bür­ger­kin­des fol­gen, wenn das Kind mit dem ande­ren Eltern­teil in Aus­übung des Frei­zü­gig­keits­rechts in einen ande­ren Mit­glied­staat ver­zo­gen ist. Vorraus­set­zung für ein sol­ches Auf­ent­halts­recht ist aller­dings, dass

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Ausländische Ehegatten und die EU-Freizügigkeit

Aus­län­di­sche Ehe­gat­ten und die EU-Freizügigkeit

EU-Bür­­ger, die noch nie ihr Recht auf Frei­zü­gig­keit aus­ge­übt, son­dern immer in ihrem „Hei­mat­land“ gelebt haben, kön­nen sich nicht auf die Uni­ons­bür­ger­schaft beru­fen, um den Auf­ent­halt ihres aus einem Dritt­staat stam­men­den Ehe­gat­ten zu lega­li­sie­ren. Solan­ge die­sen Per­so­nen nicht ihr Recht, sich im Hoheits­ge­biet der Mit­glied­staa­ten zu bewe­gen und auf­zu­hal­ten, verwehrt

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Sint Servatius - oder: Immobilienkauf innerhalb der EU

Sint Ser­va­ti­us – oder: Immo­bi­li­en­kauf inner­halb der EU

Ein Ver­fah­ren der vor­he­ri­gen Geneh­mi­gung für grenz­über­schrei­ten­de Inves­ti­tio­nen in Immo­bi­li­en inner­halb der Euro­päi­schen Uni­on stellt eine Beschränk­dung des frei­en Kapi­tal­ver­kehrs dar. Ein sol­ches Sys­tem ist, wie der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Gemein­schaf­ten jetzt ent­schied, nur dann gerecht­fer­tigt, wenn es auf objek­ti­ven, nicht dis­kri­mi­nie­ren­den im Vor­aus bekann­ten Kri­te­ri­en beruht, die geeig­net sind,

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Grünbuch zum Erbrecht

Grün­buch zum Erbrecht

Die EU-Kom­­mis­­si­on macht Ernst und legt ein „Grün­buch Erb- und Tes­ta­ments­recht“ vor, mit dem eine umfas­sen­de Kon­sul­ta­ti­on zu Fra­gen der gesetz­li­chen und tes­ta­men­ta­ri­schen Erb­fol­ge mit Aus­lands­be­zug ein­ge­lei­tet wer­den soll.

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Unterhalt für Österreich

Unter­halt für Österreich

Der Euro­päi­sche Gerichts­hof hat auf ein Vor­ab­ent­schei­dungs­er­su­chen des Bun­des­fi­nanz­hofs hin einen Ver­stoß gegen das Dis­kri­mi­nie­rungs­ver­bot (Art. 12 EG) und die Frei­zü­gig­keit (Art. 18 EG) für den Fall ver­neint, daß wenn ein in Deutsch­land woh­nen­der Steu­er­pflich­ti­ger nach dem natio­na­len Steu­er­recht von sei­nen steu­er­pflich­ti­gen Ein­künf­ten in Deutsch­land Unter­halts­leis­tun­gen an sei­ne in Österreich

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